Frauen und Börse - eine glückliche Verbindung?

Renate Kewenig (renate.kewenig/boersenecho.de)
| 24.09.2020 16:25


Niedrige Renten, geringeres Einkommen und Familienarbeit, wenigstens drei gute Gründe für Frauen, sich mit der passenden Geldanlage zu befassen. Schauen wir auf die deutschen Aktionäre besitzen nur gut 15% der Bundesbürger Aktienanlagen (Einzeltitel und Fonds, Zahlen s. Deutsches Aktieninstitut für 2019)
Frauen finden sich darunter sicher nur eine Handvoll.

Aber: Über lange Jahre gibt es immer wieder Studien die zeigen, wenn Frauen in Dividendentitel investieren erzielen sie bessere Ergebnisse, als männliche Anleger.
Woher das kommt? Nach meiner Erfahrung legen Frauen umsichtiger an und handeln nicht so oft. Mit kurzfristigen Renditeversprechen lassen sie sich nicht so leicht ködern und fragen eher nach – was natürlich voraussetzt, Nicht-Wissen zuzugeben. Fragen beziehen sich aber auch auf die Arbeitsweise von Unternehmen, nachhaltige Ansätze und langfristige Aussichten.
Im Spannungsfeld zwischen finanziellen Prägungen in der Familie, verspieltem Vertrauen durch schlechte Erfahrungen mit Telekom Aktien oder Finanzkrise und Niedrigzins spielt die Börse eine wichtige Rolle, wenn Geld langfristig mehr werden soll. Dabei fallen börsengehandelte Produkte wie zum Beispiel Anleihen völlig durch das Raster. Die Sicht spielt sich ab zwischen Tagesgeld und Aktien. Frauen als überzeugte Anlegerinnen an der Börse – ob direkt oder indirekt – zu gewinnen ist eine Zukunftsaufgabe mit Potential.
RK




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